Wendl&Lung Flügel Modell 178  Professional II

Äußere Werte:
Maße: L: 178 cm  H: 102 cm  B: 151,5 cm   Gewicht: 350 kg   
schwarz poliert mit Messingbeschlägen, große Flügelrollen, Tastenklappenbremse

Innere Werte:
Baujahr: 2008
Junger, dynamischer Flügel aus chinesischer Produktion mit großem Klangvolumen und flüssiger Spielart. Beeindruckend ist sein langanhaltender Ton, den man bei Flügeln mit dieser Länge und in diesem Preissegment sonst nicht findet. Der klimafest schichtverleimte Stimmstock sorgt für ausgezeichnete und lange Stimmhaltung.
Sein Wesen ist offen, sympathisch und direkt. Man freundet sich schnell mit ihm an und hat spontan  Zugang zu ihm.

2008 erhielt dieses Flügel Modell beste Bewertung beim DIAPASON D ÒR*; Testbericht siehe unten. 

Preis Wendl&Lung Flügel: 8.900 €
aktueller Neupreis des Nachfolgemodells: 15.200 €

*DIAPASON D`OR 2008

Musikfachzeitschrift aus Frankreich, die Vergleichstests von Flügeln durchführt.
AUSZUG aus Testbericht zum Wendl & Lung Flügel Mod. 178 Professinell II

In Paris wurden von den bekannten Konzertpianisten Prisca Benoit und Francois Dumont Markenflügel bis € 30.000,00 getestet. Es war ein objektiver Blindtest zu identischen Bedingungen.

Bewertung: Max. 6 Sterne möglich
– Musikalische Qualitäten: 6 Sterne
– Klang: 6 Sterne
– Anschlag: 6 Sterne
– Nuancen-Möglichkeiten 6 Sterne
– Pedale: 6 Sterne
– Gehäuseausführung: 6 Sterne

Testbericht:
Nicht nur, dass ein Blindversuch die Objektivität des Pianisten garantiert, er kann auch ungeahnte freudige Überraschungen mit sich bringen: Das ist der Fall für diesen Wendl & Lung – Flügel, der alle 6 zu erhaltenen Sterne durchweg in allen Kategorien erlangte.
Der Wiener Familienbetrieb, der 1910 gegründet wurde, baut seine Klaviere in China unter Beaufsichtigung der vierten Wendl – Generation.
Die Tester verfallen sofort dem Charme des 178er:
Prisca Benoit sieht in ihm „unendliche Möglichkeiten in allen Registern, die sehr ausgeglichen sind, nicht übermäßig kraftvoll aber sehr wohlklingend, zugleich strahlend und gedämpft“. Er ist ideal,“ um federleicht zu spielen und ist besonders angenehm, denn er erlaubt eine große Feinsinnigkeit“.
Genauso bezaubert ist Francois Dumont und überzeugt, dass er auf einem Steinway spielt! Er lobt „die Raffinesse des Tons, seine Rundheit und seine Freigiebigkeit, mit leuchtenden Höhen, prächtigen mitten und samtigen Bässen“. Bezüglich der Tastatur: “die Festigkeit und Geschmeidigkeit sind optimal und erlauben eine totale Kontrolle der Dynamik“. So wie Prisca Benoit unterstreicht er, dass das Instrument „sich nicht gleich offenbart, dass es gezähmt werden will, bevor es die Ausprägung und den Edelmut seiner Klänge preisgibt“. Die Pedale wiederum verdienen jede Achtung und der Gebrauch der „una corda“ verursacht eine komplett andere Klangfarbe im Pianissimo. Die sorgfältige Fertigstellung in allen Belangen vollendet die Krönung dies Flügels, das sowohl durch seine Vorzüge als auch durch seine bescheidenen Beschaffungskosten überrascht.

Gemeinsames Fazit:
Stärken
: Feinheit im Klang, Homogenität in allen Registern
Schwächen: Die Pianisten müssen ein hohes Niveau haben, um die Reichhaltigkeit der dynamischen Möglichkeiten dieses Instrumentes ausnutzen zu können