Auszüge aus dem Testbericht: Wendl&Lung Flügel 178

Der Pianist Prisca Benoît sieht in dem Flügel „unendliche Möglichkeiten in allen Registern, die sehr ausgeglichen sind; nicht übermäßig kraftvoll, aber sehr wohl klingend, zugleich strahlend und gedämpft.“ Er ist ideal, „um federleicht zu spielen und ist besonders angenehm, denn er erlaubt eine große Feinsinnigkeit.“ Genauso bezaubert ist ( der Pianist ) Francois Dumont und überzeugt, dass er auf einem Steinway spielt! Er lobt „die Raffinesse des Tons, seine Rundheit und seine Freigebigkeit, mit leuchtenden Höhen, prächtigen Mitten und samtigen Bässen.“ Bezüglich Tastatur: „Die Festigkeit und die Geschmeidigkeit sind optimal und erlauben eine totale Kontrolle der Dynamik.“ So wie Prisca Benoît unterstreicht er, dass das Instrument „sich nicht gleich offenbart, dass es gezähmt werden will, bevor es die Ausprägung und den Edelmut seiner Klänge preisgibt.“ Die Pedale wiederum verdienen jede Achtung und der Gebrauch der una corda verursacht eine komplett andere Klangfarbe in den Pianissimo. Die sorgfältige Fertigstellung in allen Belangen vollendet die Krönung dieses Flügels, das sowohl durch seine Vorzüge, als auch durch seine bescheidenen Beschaffungskosten überrascht.

Stärken: Feinheit im Klang, Homogenität in allen Registern, dynamische Möglichkeiten
Schwächen: Die Pianisten müssen ein hohes Niveau haben, um die Reichhaltigkeit dieses Flügels ausnützen zu können.